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| Anna Achmatowa | Als 1965 die russische Dichterin Anna Achmatova in Rom den Taormina-Preis erhält, ist Ingeborg Bachmann bei der Preisverleihung anwesend und rezitiert das Gedicht „Wahrlich“, das sie der Achmatova gewidmet hat. |
| Arnold Schönberg | Es gibt nicht nur unterirdische Querverbindungen in Bachmanns Roman "Malina" mit Arnold Schönbergs "Pierrot Lunaire". |
| Edgar Jené | Im ersten Heft des "Plan", der wichtigsten Literaturzeitschrift für die Zeit von 1945 bis 1947/48, war die surrealistische Kunst mit vier Zeichnungen Edgar Jenés vertreten, den Paul Celan den Wiener "Papst des Surrealismus" nannte. |
| Elfriede Jelinek | 2004 Nobelpreis für Literatur. 1990 Filmdrehbuch "Malina", zusammen mit Werner Schroeter, nach dem Roman von Ingeborg Bachmann.
Auf dieser Homepage sind alle essayistischen Texte Jelineks zur österreichischen Politik und Gesellschaft verzeichnet, ebenso alle ihre Werke nach Gattungen gegliedert. |
| Erich Fried | Große emotionale Zustimmung fand Ingeborg Bachmanns Werk bei den österreichischen Emigranten, schrieb Erich Fried in "Über Ingeborg Bachmann -Erinnerung, einige Anmerkungen zu ihrem Gedicht >Böhmen liegt am Meer< und ein Nachruf" |
| Gershom Gerhard Scholem | Der angesehene Judaist Gershom Gerhard Scholem (1897-1982) wird portraitiert in: www.literaturkritik.de |
| Giuseppe Ungaretti | 1961 erschienen im Suhrkamp-Verlag der Band "Giuseppe Ungaretti. Gedichte". Ingeborg Bachmann hat eine Auswahl aus Ungarettis Gedichten ins Deutsche übersetzt und ein Nachwort verfaßt. "In Italien gilt Ungaretti den meisten als der größte Lyriker nach D'Annunzio, allen jedoch als derjenige, der mit der abgemühten, überladenen und dekorativen Sprache im italienischen Gedicht gebrochen hat." (I.B.) |
| Günther Grass | illustrierte Ingeborg Bachmanns "Ein Ort für Zufälle". Er engagierte sich, wie Henze und Bachmann, 1965 im Wahlkampf für die SPD, "damit man überhaupt weitermachen kann". |
| Heinrich Böll Archiv | Das Heinrich-Böll-Archiv ist Dokumentations- und Informationsstelle über Leben und Werk Heinrich Bölls. In Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln, dem Archiv der Erben Heinrich Bölls und der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. sammelt und verzeichnet es sämtliche Arbeiten Heinrich Bölls und der Literatur über ihn. |
| Martin Heidegger | 1950 promoviert Ingeborg Bachmann an der Wiener Universität über "Die kritische Aufnahme der Existentialphilosophie Martin Heideggers" |
| Max Frisch | Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin |
| Milo Dor | Er gehörte zum Wiener Kreis der Nachkriegsjahre zusammen mit Reinhard Federmann, Hans Weigel u.v.a. In diesen literarischen Zirkeln traf er auch Paul Celan und Edgar Jené. |
| Paul Celan | umfassende Linksammlung |
| Sigmund Freud | Während Ingeborg Bachmann sich mit den inneren Dramen als Gegenstand der Todesarten-Romane abquälte, in das Ich als "die eigentliche Angsstätte" (Sigmund Freud) hinabstieg und durch die Höllenkreise des ersten, zweiten und dritten Mannes geht, verhalfen ihr die Wienerinnen zu ihren Sonntagen. |
| Simone Weil(l) | Ingeborg Bachmann und Simone Weil haben die männliche Machtposition "das große Tier" genannt: "alles, was Macht ausübt und Macht ausgeübt hat". (Homepage in englischer Sprache) |
| Sylvia Plath | die ihrerseits von Ingeborg Bachmann zu den Schriftstellern gezählt wurde, die in der Hölle waren. |
| Theodor W. Adorno | Die bekannten Mythen der Bachmannschen literarischen Anfänge stellt die Wissenschaftlerin Sigrid Weigel in Frage. Sie relativiert etwa die philosophischen Verbindungen zu Heidegger und Wittgenstein und verweist auf die Nähe zur Kunst- und Geschichtsphilosophie Walter Benjamins und zur "Kritischen Theorie" des Kreises um Adorno. Auf dieser Seite finden sie Informationen über das Werk Adornos (z.T. noch in Arbeit) |
| Uwe Johnson | Uwe Johnson lektoriert Max Frischs Tagebuch 1966-1971. 1972 wird er zum Vizepräsidenten der Akademie der Künste Westberlin gewählt. In dieser Eigenschaft organisiert er zusammen mit Hans Mayer und Karin Kiwus ein Kolloquium zum Werk Samuel Becketts. 1974 erscheint "Eine Reise nach Klagenfurt", ein ebenso elaborierter wie anrührender Nachruf auf Ingeborg Bachmann.
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| Viktor Emil Frankl | Ingeborg Bachmanns Verteidigung des Schmerzes als Voraussetzung der Wahrheit könnte von den Lehrveranstaltungen Viktor E. Frankls beeinflußt worden sein. |
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