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Elisabeh Orth, RezitationDie Grande Dame des Wiener Burgtheaters, österreichische Kammerschauspielerin und Bayerische Staatsschauspielerin, ist die älteste der drei Töchter von Paula Wessely und Attila Hörbiger, debütierte am Wiener Burgtheater 1965, war von 1973 bis 1996 Mitglied dieses Hauses und ist nach einigen Jahren an der Berliner Schaubühne im Jahre 1999 wieder an die Burg zurückgekehrt. Sie arbeitete und arbeitet mit allen wichtigen RegisseurInnen wie Adolf Dresen, Dieter Dorn, Otto Schenk, George Tabori, Achim Freyer und Andrea Breth zusammen. Unzählige große klassische und moderne Frauenfiguren sind mit dieser Schauspielerinnen-Persönlichkeit verbunden. Ihre Heilige Johanna von G.B. Shaw, die Iphigenie von J.W. Goethe oder die Medea von Franz Grillparzer haben sich bei ihrem Publikum tief ins Gedächtnis eingeprägt, ob als Nora, Eboli, Königin Elisabeth in "Maria Stuart" oder Mutter Courage, ob Shakespeare, Schiller oder Brecht, ob Feydeau, Grillparzer, Schnitzler oder Horváth - ihre Rollengestaltung ist stets ein außergewöhnliches Ereignis. Elisabeth Orth schrieb über lange Jahre für die Zeitschrift "Die Furche", arbeitet als Schriftstellerin und ist Präsidentin der "Aktion gegen den Antisemitismus". Arbeiten für Film und Fernsehen ergänzten ihr Wirken auf der Bühne. "Die einfache Wahrheit und Klarheit der Sprache ist ihr alles", schreibt Klaus Völker treffend in der Jänner/Februar-Ausgabe 2006 von "Vorspiel - Magazin des Wiener Burgtheaters". Der Anlass war der runde Geburtstag der großen Schauspielerin im Februar dieses Jahres. Elisabeth Orth ist u.a. Trägerin der Kainz-Medaille und des Grillparzer-Ringes.
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