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Kötschach-Mauthen, 31.7. - 2.8.2009
Bereits zum dritten Mal findet in der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen eine künstlerische Veranstaltung statt, die der großen Tochter Kärntens Ingeborg Bachmann gewidmet ist. Die intensive Auseinandersetzung der Autorin mit den Themen Krieg und Vernichtung zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Biographie und ihr Werk. Die Veranstaltung im Mauthner Atelier Presswerk verbindet Literatur und Malerei und schließt thematisch an die 2006 dort gezeigte Bachmann-Ausstellung "Schreiben gegen den Krieg" an. Als Mittler zwischen Literatur und Publikum agieren der im Lesachtal ansässige ehem. Burgschauspieler Franz-Günther Heider und Gertraud Kleewein sowie die aus Klagenfurt stammende Malerin Ilse Gewolf. Beide Künstler haben sich in ihrem Metier weit über die Grenzen des Landes hinaus einen Namen gemacht und setzen sich seit Jahren intensiv mit dem Bachmannschen Ouvre auseinander.
Freitag, 31. Juli 2009, 19 Uhr Franz Günther Heider und Gertraud Kleewein lesen aus den aufeinander Bezug nehmenden Werken und aus dem Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Ilse Gewolf malt dazu vor Publikum. Samstag 1. und Sonntag 2. August 2009, 16 – 20 Uhr Ilse Gewolf präsentiert ihre im Presswerk entstandenen und andere Bilder. Ort: Atelier Presswerk, Mauthen
Kötschach-Mauthen, 12.8.2008: Hommage an Ingeborg Bachmann"Was ist dieser Klang, der dir Heimweh macht" - Ingeborg Bachmann und die Musik Unter diesem Titel findet in Kötschach-Mauthen im Rahmen des Via Iulia Augusta Konzertsommers ein Bachmann-Abend der besonderen Art statt. Die Wiener Sopranistin Elisabeth Linhart und der Pianist Volker Nemmer präsentieren Klavierlieder von Komponisten, auf die Dichterin in ihrem Werk explizit Bezug nimmt (Schönberg, Mahler, Schumann, Henze) und einen Zyklus mit Gedichtvertonungen der bulgarischen Komponistin Julia Tsenova. JULIA TSENOVA Liebe – Zeit – Tod (2001) Die Vertonung von Gedichten Ingeborg Bachmanns für Sopran und Klavier der bulgarischen Komponistin Julia Tsenova ist eine sehr expressive musikalische Interpretation der Gedankenwelt und Philosophie der großen Dichterin. Die Themen Ingeborg Bachmanns sind ewig aktuell: Liebe, Zeit und Tod. Es geht es um verborgene Ängste und offene Panik, um Stille, Nachdenklichkeit, und um ein Betroffensein, das betroffen macht. Melodien, Klänge, Töne und Stimme verschmelzen mit den Texten zu einer packenden dramatischen Szene, die den üblichen Rahmen eines Liederabends sprengt. Links: Kleine Zeitung 19.8.2008
"L'ora azzurra: un ritratto di Ingeborg Bachmann"Die blaue Stunde. Ein Porträt von Ingeborg Bachmann zum Bachmann-Jahr Atrium feiert das Andenken an die Schriftstellerin anläßlich ihres 80. Geburtstages mit einem vielfältigen Programm: von Video- und Audioinstallationen bis hin zu einer Buch-Ausstellung aus den Sammlungen der Stadtbibliotheken Turins sowie einer Veranstaltung, die das außergewöhnliche Schicksal einer Schriftstellerin erzählt, die mit Italien eng verbunden war und ihre eigene moderne Grand Tour schrieb. Eröffnung am Dienstag, 17. Oktober, um 17.30 Uhr
Die italienischen Ausgaben von Werken Ingeborg Bachmanns und die Installation von Isabella Bordoni sowie die Audioinstallation des Haydn Trios Eisenstadt mit eigens für das Bachmann-Jahr in Auftrag gegebenen Kompositionen sind bis zum 25. Oktober 2006 im Spazio Atrium zu sehen sein. Eine Veranstaltung von:
"Ich grenz noch an ein Wort und an ein andres Land."
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