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"Schreiben gegen den Krieg. Ingeborg Bachmann 1926 - 1973"Palais Palffy, Große Galerie, 1010 Josefsplatz 6 "Ich will, daß der Krieg ein Ende nimmt" - dieser Satz aus Ingeborg Bachmanns Roman Malina könnte als Motto über ihrem gesamten Werk stehen. Ihre Gedichte, Hörspiele, Erzählungen, Romane und ihre literaturtheoretischen Studien stellen eine große, in viele Gattungen und Formen gegliederte Schrift gegen den Krieg dar. (Hans Höller) Diese multimediale Lese-Ausstellung präsentiert einen bisher wenig beachteten Aspekt des Werkes von Ingeborg Bachmann und ist zugleich eine Einführung in Leben und Werk der Schriftstellerin. Im Rahmen des internationalen Ausstellungsprojektes werden bisher noch nie publizierte Texte, wie ihr Kriegstagebuch aus dem Jahr 1945, einige unveröffentlichte Fotos aus dem Privatnachlass und zum Teil noch nicht gesendete originale Tonaufnahmen präsentiert, ebenso wie das letzte Film-Porträt Ingeborg Bachmanns, das von Gerda Haller im Juni 1973 in Rom aufgezeichnet wurde - eine Art Testament der Dichterin, in dem sie ihre Utopie des "Ein Tag wird kommen ..." der fortwährenden Kriegs- und Gewaltgeschichte entgegenhält.
HANS HÖLLER, Einführende Worte
Finnissage
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