Ausstellung im Palais Palffy

"Schreiben gegen den Krieg. Ingeborg Bachmann 1926 - 1973"

Palais Palffy, Große Galerie, 1010 Josefsplatz 6
17. Mai bis 10. Juni 2006, täglich von 14.00 - 18.00 Uhr

"Ich will, daß der Krieg ein Ende nimmt" - dieser Satz aus Ingeborg Bachmanns Roman Malina könnte als Motto über ihrem gesamten Werk stehen. Ihre Gedichte, Hörspiele, Erzählungen, Romane und ihre literaturtheoretischen Studien stellen eine große, in viele Gattungen und Formen gegliederte Schrift gegen den Krieg dar. (Hans Höller)

Diese multimediale Lese-Ausstellung präsentiert einen bisher wenig beachteten Aspekt des Werkes von Ingeborg Bachmann und ist zugleich eine Einführung in Leben und Werk der Schriftstellerin.

Im Rahmen des internationalen Ausstellungsprojektes werden bisher noch nie publizierte Texte, wie ihr Kriegstagebuch aus dem Jahr 1945, einige unveröffentlichte Fotos aus dem Privatnachlass und zum Teil noch nicht gesendete originale Tonaufnahmen präsentiert, ebenso wie das letzte Film-Porträt Ingeborg Bachmanns, das von Gerda Haller im Juni 1973 in Rom aufgezeichnet wurde - eine Art Testament der Dichterin, in dem sie ihre Utopie des "Ein Tag wird kommen ..." der fortwährenden Kriegs- und Gewaltgeschichte entgegenhält.


Ausstellungseröffnung
16. Mai 2006, 19.30 Uhr
Begrüßung durch die Kuratoren der Ausstellung, Prof. Hans Höller (Salzburg) und Erika Thümmel (Graz) und die Familie Ingeborg Bachmanns

HANS HÖLLER, Einführende Worte
MARIE THERES KERSCHBAUMER, Lesung
HELMUT JASBAR, Gitarre

 

Finnissage
10. Juni 2006, ab 22.30 Uhr

mit persönlicher Einladung

 

VERANSTALTER:
Literatur-Verein i:b, in Kooperation mit dem Österreichischen Außenministerium und dem Bundeskanzleramt
www.ingeborg-bachmann.cc/ausstellung.html