Die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann wäre demnächst 80 Jahre alt geworden. Ihr dichterisches Werk übt eine ungebrochene Faszination auf Leserinnen und Leser aller Altersgruppen und insbesondere auch auf zeitgenössische Künstler aus, die - von der Komposition bis hin zur darstellenden Kunst - Bachmann-Texte in ihren Arbeiten verwenden und auch neu interpretieren.
Andreas Obrecht spricht mit Helga Pöcheim, der Organisatorin der Veranstaltungsreihe "Ich grenz noch an ein Wort und an ein andres Land" und der Ausstellung "Schreiben gegen den Krieg", über Ingeborg Bachmann als politische Autorin, über die Aktualität ihres Werkes für die Arbeit zeitgenössischer Künstlerinnen und über die Begleitprogramme zur Ausstellung, die von Lesungen über Performances bis hin zu einem Kompositionswettbewerb und einem wissenschaftlichen Symposion reichen.